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Polens wilder Osten 




Bieszczady
Mitte der 50er Jahre begann in der abgelegenen Bieszczady eine ganz neue Art von Tourismus. Ihre Anhänger schlugen sich  durch die Büsche. Sie trugen ihre gesamte Ausrüstung auf den Rücken, ernährten sich von dem, was sie  in der Umgebung fanden und übernachteten in Zelten oder in verlassenen Häusern.  Zuvor war die region Schauplatz erbitterter Kämpfe zwischen Ukrainern und  der polischen Sicherheitspolizei. Die Bilanz war verheerend. Fast die gesamte Bevölkerung wurde zwangsumgesiedelt, die Dörfer zum Teil dem Erdboden gleichgemacht.
Die Natur nahm sich, was die Menschen verlassen hatte. So entstand infolge von Krieg und Leid  eines der wichtigsten Naturreservate Europas.

Nach und nachen ließen sich hier Aussteiger nieder.

Heute etabliert sich ein Tourismus für Naturliebhaber.  Am angenehmsten lassen sich die Berge auf dem Rücken eines Pferdes  erkunden - im Stil der frühen Cowboys. Die Bieszczady hat ihre eigene Pferderasse.
Die kleinen braunen Huzulenpferde sind sehr zahm, trittsicher, zäh und gegen Kälte unempfindlich.
 

Kristof und seine Pension in Przyslup/ Nähe Wettlina  Foto: Christa Schudeja

Kristof hat aus einem Dorfladen eine Pension errichtet und lebt dort seinen Traum!

Alle Infos unter www.bieszczady.pl/biesisko/

Weitere Infos:
http://www.sanok.pl/de/index.php